Samstag, 31. März 2018

Wie finde ich meine Ernährungsform?


Die richtige Ernährung ist wichtig für die Gesundheit und das Wohlfühlen. Vielen Menschen ist das bewusst. Jede(r), der sich mit dem Thema Ernährung beschäftigt, erkennt schnell, dass es gar nicht so einfach ist herauszufinden, was richtig ist. Zum Glück gibt es für jede(n) die richtige Ernährungsform, die genau vorschreibt, was gegessen werden soll und was nicht. Allerdings ist der „Markt“ der verschiedenen Ernährungsformen ein echter Dschungel geworden. Einen Überblick hat kaum jemand. Was richtig und was wichtig ist geht im Informationsüberfluss schnell unter.

Vegan * Paleo * Rohkost * Frutarier * Clean Eating * Slow Food * Vollwertkost * Trennkost * Makrobiotik * ayurvedische Ernährung * Low Carb * anthroposophische Ernährung * Mazdaznan-Ernährung * Ernährung der 5 Elemente * Waerland-Kost * Schnitzer-Kost * basische Ernährung * Ketogene Ernährung * Ernährung nach Blutgruppen
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Selbst für einfache Fragen gibt es scheinbar keine klaren Antwort. Manche verteufeln die Kohlehydrate, andere geben dem tierischen Eiweiß die Schuld und wieder andere den Fetten. Zu Recht fragen sich die VerbraucherInnen, wie sie sich gut und sinnvoll ernähren können?

Ein paar einfache Grundsätze gibt es:
  • viel Gemüse
  • reichlich Ballaststoffe
  • möglichst frisch
  • auf Fertigprodukte und Zusatzstoffe verzichten
  • so wenig Zucker wie möglich
. aber ….

Durch das große verlockende Angebot ist EINFACH leider nicht so einfach. Zum Beispiel bei den Kohlehydraten: Zuviel einfache Kohlehydrate, wie raffinierter Zucker und helles Mehl sind schädlich. Die tägliche Verlockung der Supermärkte und Bäcker bietet uns jede Menge Produkte aus Weißmehl. Wer da nicht aufpasst hat ganz schnell jede Menge einfache Kohlehydrate erst im Einkaufswagen und dann im Körper. Im Gegensatz dazu ist schon der Versuch ein Brötchen aus reinem Vollkornmehl zu bekommen eine echte Herausforderung. Dabei wissen wir, dass Lebensmittel aus Vollkornmehl, besonders wenn sie gut gekaut werden, gesünder sind. Allerdings nur, wenn das volle Korn auch vertragen wird. Nicht jeder Mensch kann alles gleich gut verdauen. Für diese individuellen Unterschiede kann es keine allgemeinen Regeln geben. Da muss Jede(r) bei sich selber schauen.
Zucker ist auch so ein Fall für Fallen. Er schleicht sich in viele Lebensmittel, in denen man Ihn nicht erwartet. Da hilft nur, öfter mal auf die Zutatenliste schauen. Oder wenn´s nur um den Zucker geht auf die Nährwerttabelle. Da steht wie viel Kohlehydrate enthalten sind und wie viel davon Zucker ist. #BewusstEinkaufen #BewusstErnähren

Bei den Fetten ist es ganz ähnlich. Transfette und gesättigte Fettsäuren sollten vermieden werden. Andere Fette, gesättigte und mehrfach gesättigte Fettsäuren in Maßen genossen sind gesund. Wir sollten also nicht fragen Fett ja oder nein, sondern welches Fett und wie viel. Ebenso bei den Kohlehydraten.

Zum finden der eigenen geeigneten Ernährung ist es sinnvoll, sich die Frage zu stellt, welche Anforderungen an die Ernährung gestellt werden:.
  • Soll es einfach schmecken und satt machen?
  • Besteht der Wunsch nach einer gesundheitsfördernden Ernährung?
  • Ist sie zur Unterstützung beim Abnehmen geplant?
  • Gibt es gesundheitliche Bereiche die durch die Ernährung gezielt unterstützt werden sollen/müssen?
  • Haben ideologische Gesichtspunkte Einfluss auf die Ernährung?

Sind die eigenen Anforderungen geklärt, ist der erste Schritt getan. Danach folgt die praktische Umsetzung. Hier spielen individuelle Vorlieben, Bedarf, Stoffwechsel eben so eine Rolle, wie der Lebensrhythmus. Nicht jeder hat Lust seine Nährstoffe zu berechnen, und wer im Schichtdienst arbeitet hat andere Bedürfnisse, als jemand mit einem Bürojob.
Letzten Endes muss jeder für sich herausfinden, was das Richtige ist. Das ist zum einen etwas Detektivarbeit und Forschen und zum anderen Experimentieren und Ausprobieren.

Allen, die sich auf das Abenteuer „gesunde Ernährung, die zu mir passt und Spaß macht“ einlassen, kann ich nur gratulieren. Dieses Thema ist einfach zu wichtig, um es Fremden zu überlassen. Und weder die Lebensmittelindustrie, noch die Politik interessieren sich für unsere Gesundheit! Also, selbst ist die Frau und der Mann! Es ist auch viel zu wichtig, um schnell auf zu geben. Durchhalten und dranbleiben, auch wenn es mal schwierig erscheint. Und flexibel bleiben. Denn sowohl Geschmack, als auch Bedürfnisse verändern sich im Laufe des Lebens.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Frühjahrs-Müdigkeit oder Frühjahrs-Fitness?




Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben. Die Tage werden länger. Die Sonne lässt sich öfter blicken. Und die kalte Zeit des Energiesparens ist vorbei. Neue Energie kommt auf und wird in die ersten Blüten und Blätter des Jahres gesteckt.

Bei Menschen können diese Veränderungen genau das Gegenteil bewirken. Sie werden schlapp und müde. Dann sprechen wir von Frühjahrs-Müdigkeit. Doch das muss nicht sein. Frühjahrs-Müdigkeit ist keine zwingende Gesetzmäßigkeit. Wenn wir uns darauf einstellen und bewusst dagegen steuern, können wir das Frühjahr nutzen um fit für´s Jahr zu werden.


Was tun?


Erstmal die ganzen Schlacken, Gifte und Ballaste loswerden, die sich im letzten Jahr angesammelt und im Winter festgesetzt haben. 
Es ist Zeit für eine Frühjahrs-Kur.

Eine Frühjahrs-Kur regt die Entgiftungsorgane des Körpers an. Über Nieren, Leber, Lymphsystem und Haut werden vermehrt Gifte und Schlacken ausgeschieden. Dadurch bekommt der Körper wieder Energie und kann wieder regelgerecht arbeiten. Der Mensch fühlt sich wieder wohl, ist fitter und gesünder.


Ob eine Fastenkur, Leberwickel, Basenbäder, Tees, Pflanzensäfte, Spagyrik, … die Gestaltung der Frühjahrs-Kur kann ganz individuell gehalten werden. Zusätzlich Bewegung an der frischen Luft einzubauen ist immer gut. Auch tun wir gut daran, auf die üblichen Genussgifte während der Kur zu verzichten. Nur viel trinken ist während einer Entgiftung obligatorisch, damit die gelösten Stoffe auch wirklich ausgeschieden werden können.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Gedankenexperiment zu radionischen Begrifflichkeiten.



Wie bei vielem in der Radionik gibt es auch bei den Begriffen, die verwendet werden, keine Einheitlichkeit. So wird für die radionische Behandlung sowohl der Begriff radionische Projektion als auch Besendung oder noch "aufregender" die Bezeichnung Bewellung genutzt. Das sorgt für Unsicherheit und Irritation. Wie sollen wir einem Verfahren vertrauen, das nicht einmal in den verwendeten Begriffen und Bezeichnungen Einigkeit findet?
Da scheint es angebracht, das Ganze mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zur Begrifflichkeit "Besendung" fällt mir folgendes ein: Sendungen werden verschickt. Etwas gelangt von A nach B. Da kann der Bogen zur Radionik geschlagen werden. In der Radionik gelangen Informationen vom Radioniker zum Patienten und umgekehrt. Früher haben RadionikerInnen auch vom Senden gesprochen und gleichzeitig betont, dass nichts gesendet wird.1 Trotzdem will der Begriff für mich nicht so recht zur Radionik passen. Vielleicht weil "besenden" wie bestrahlen klingt, und Strahlung wird im Zeitalter von Elektro-Smog- und Handystrahlen-Diskussionen und Fukushima nicht unbedingt mit Gesundheit in Verbindung gebracht.
"Bewellt" zu werden entzieht sich komplett meiner Vorstellungskraft. Wer Wellen haben möchte, fährt ans Meer oder zum Friseur.
In der Anfangszeit der Radionik ging man davon aus, dass Radionik ähnlich wie die Funkwellen des Radios funktioniert. Daher auch eine Theorie zur Entstehung des Begriffs Radionik: er ist zusammengesetzt aus Radio und Elektronik. Heutzutage wissen wir, das Radionik nichts mit dem Radio zu tun hat. Der Glaube an einen Zusammenhang von Funkwellen und Radionik ist überholt. Und ob da andere Wellen im Spiel sind, wissen wir nicht mit Sicherheit.

Bleibt noch der von Malcom Rae eingeführte Begriff Projektion.
Bei einer Projektion wird etwas übertragen. In der Radionik werden die Heil-Informationen, die die Radionikerin ermittelt hat, auf die Patientin übertragen oder projiziert. Der Begriff erfüllt also seinen Zweck, auch wenn David Tansley weder Senden noch Projizieren als korrekt erachtet2.
Radionische Projektion ist die Bezeichnung, die in der deutschen Radionikschule verwendet wird. Das heißt, in manchen radionischen Kreisen ist dieser Begriff bereits etabliert.

Weitere Begriffe, die für die radionsiche Behandlung verwendet werden, sind Balancieren oder Harmonisieren. Hier ist der Hintergrund, dass durch die radionische Behandlung eine Balance oder eine Harmonie hergestellt werden soll.

Letzten Endes liegt es wohl im Ermessen des Einzelnen, für welchen Begriff sie/er sich entscheidet. Vielleicht passen bewellende RadionikerInnen gut zu PatientInnen, die gerne bewellt werden möchten, ich für meinen Teil werde weiterhin radionisch projizieren.



1. Siehe David V. Tansley, Radionik Wissenschaft oder Magie?, Nienburg 2003, S. 144
2 eben da

Dienstag, 16. Januar 2018

Rohkost

Obwohl die Rohkost äußert gesund ist, gilt sie immer noch als ein Exot im Bereich der Ernährung.
Rohkost verhilft uns zu einer besseren Gesundheit, steigert das Wohlbefinden und gibt uns mehr Energie und mehr Vitalität.
Nach Aussage des Schweizer Arztes und Vollwertkost- Pionir Dr. Bircher-Brenner ist „pflanzliche Rohkost die Heilnahrung par excellence“!


Viele Krankheiten können allein durch eine Umstellung der Ernährung geheilt werden.
Eine Erfahrung die auch die Autorin Angelika Fischer gemacht hat. Als langjährige Allergikerin, Asthmatikerin und Neurodermitikerin wurden sie in einem zweiwöchigen Selbstversuch von der Rohkost überzeugt.
Angelika Fischer entwickelte eine verständliche und sinnvolle Sichtweise der Rohkost-Ernährung. Sinnvoll im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn neben einem umfangreichem Wissen über Nährstoffe und Pflanzen betont sie immer wieder das Training der eigenen Sinne. Denn letzten Endes weiß nur der Körper, was er im Moment braucht, was ihm gut tut. Angelika Fischer ermutigt ihre Leser, sich wieder mehr auf die eigenen Sinne zu verlassen. Sie läd uns quasi ein, auf eine Reise zur Wiederentdeckung unseres ursprünglichen Geschmackssinns.
Unser Geschmackssinn war ja wirklich dazu gedacht, uns zu zeigen, was für uns gut und verträglich ist. Durch zu viele Gewürze, Geschmacksverstärker und stark veränderte Lebensmittel haben wir uns unseren Geschmackssinn ruiniert.

Ein wichtiger Baustein der rohköstlichen Ernährung sind Wildpflanzen und Wildkräuter.

Allen, denen es zu kompliziert ist, sofort komplett die Ernährungsweise umzustellen möchte ich auf ein kleines Abenteuer einladen.
Es ist ganz einfach, seinen täglichen Rohostanteil zu erhöhen. Essen Sie mal wieder einen Apfel oder eine Mohrrübe. Probieren Sie verschiedene Salate aus und entdecken Sie einfache und leckere Rohkostrezepte.
Rohkost kann ganz leicht sein. Eichfach raus in den Garten oder den Park gehen und mal schauen, was da so wächst. Ich denke die meisten von Ihnen wären überrascht, was alles essbar und gesund ist.
Ich habe z.B.vor kurzem entdeckt, dass Beifuß essbar ist. Da ich keine fanatische „Unkraut“-Jägerin bin, darf vieles im meinem Garten wachsen. Auch wenn es manchmal eine Weile dauert, bis ich weiß, wozu es gut ist. Im Moment bin ich total froh, dass ich den Beifuß stehen gelassen habe, denn jetzt liebe ich ihn und esse täglich ein paar Blätter.
Genauso wie Girsch, Wegerich, Malve und vieles mehr.
Vielleicht trauen Sie sich, bei Ihrem nächsten Spaziergang und probieren ein Lindenblatt.

Die Natur beschenkt uns so reich, mit allem, was wir brauchen. Erlauben wir uns, die Natur wieder mehr in unser Leben zu lassen.
Jede auf Rohkost ausgerichtete Ernährung bringt uns ein Stück der Natur zurück in unser Leben!

(Foto: mit freundlicher Genehmigung des Windpferd Verlags)



Buch-Tipp:
Das große Rohkost-Buch
AllesRoh Vitalkultur
Grundlagen und Praxisanleitungen für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung
von Angelika Fischer

ISBN-10: 3893856706
ISBN-13: 978-3893856701



Freitag, 5. Januar 2018

Essenzen des Licht - Spagyrik


Die dunklere Jahreszeit hat uns mal wieder erreicht, Wolken, Wind und Regen bestimmen momentan unser Wetter. Vielen Menschen schlägt dieser Lichtmangel auf´s Gemüt. Egal ob echte Depression oder einfach schlechtere Laune, niemand musst tatenlos bis zum Frühjahr ausharren oder hoffen, dass die Sonne mal um die Ecke schaut.
Es gibt vieles, was wir tun können, um der Wirkung des Lichtmangels entgegen zu wirken: Urlaub in der Karibik (am besten von Oktober bis Mai), Besuche im Sonnenstudio oder Lichttherapie sind ganz offensichtliche Methoden zur Erhellung des Gemüts. Auch die Kombination von Licht und Farben, wie z.B. in der Farbtherapie oder Aura Soma sind gut für´s Gemüt. Ernährungs-technisch helfen frische Lebensmittel z.B. Bananen, Zitrusfrüchte und Äpfel, um gut durch die kalte dunkle Zeit zu kommen.

Eine weitere, therapeutisch erprobte Möglichkeit, bei Problemen durch Lichtmangel, ist die Spagyrik. Dabei handelt es sich um speziell hergestellte pflanzliche Medikamente. Sie werden sowohl bei körperlichen, als auch bei psychischen Beschwerden eingesetzt.

Das Wort Spagyrik stammt aus dem Griechischen und bedeutet trennen und wieder zusammenfügen. Hilfreich ist die Vorstellung, dass spagyirsche Mittel zwischen der Homöopathie und der Pflanzenheilkunde anzusiedeln sind.
Bei der Herstellung spagyrischer Arzneien durchläuft jede Pflanze drei Stufen:
  • An erster Stelle steht die Gärung. Bei diesem Prozess wird der Geist der Pflanze in Form des pflanzeneigenen Alkohols gewonnen.
  • Beim zweiten Schritt, der Wasserdampfdestillation erhalten wir die Seele der Pflanze in Form von ätherischen Ölen.
  • Und im dritten Schritt, der Veraschung bekommen wir die körperliche Ebene der Pflanze als Mineralien.
  • Diese drei Bestandteile werden wieder zusammengefügt und ergeben das fertige Arzneimittel.
Hier erkennen wir schon die erste große Besonderheit der spagyrischen Arzneien: Sie wirken auf der geistigen, seelischen und auf der körperlichen Ebene.
Eine zweite Besonderheit der Spagyrik ist ihre gute Wirkung auf den feinstofflichen Bereich. Dadurch ist es nicht immer nötig, die Arznei einzunehmen. So werden z.B. die Aura-Schutz-Sprays ins Energiefeld gesprüht.
Selbstverständlich kann ich hier nur ganz allgemeine Hinweise geben. Für eine effektive Therapie werden in der Regel mehrere spagyrische Einzelmittel ausgewählt, gemischt und individuell dosiert.

Eine Pflanze die häufig zur Behandlung von depressiven Verstimmungen angewendet wird ist das Johanniskraut, auch bekannt als Hypericum perforatum. Auch als spagyrische Arznei bringt Johanniskraut Sonne ins Herz. Sie hilft uns durch die dunkle Jahreszeit, sowie durch alle dunklen Zeiten in unserem Leben. Sie ist hilfreich, bei Menschen, die „alles schwarz sehen“. Hypericum bring Licht in unsere Zellen und reguliert unseren Serotoninspiegel.
Serotonin ist auch als Glückshormon bekannt. Bananen und Schokolade, aber auch Walnüsse enthalten viel Serotonin. Und wir benötigen Serotonin, damit es uns gut geht.

Die zweite Essenz, die ich Ihnen vorstellen möchte ist Betula alba, die weiße Birke. Betula alba hat eine reinigende Wirkung und sie gibt Mut, Vertrauen, Kraft und Ausdauer. Als spagyrische Essenz ist sie oft angezeigt, wenn Hypericum zu stark wäre. Zuviel Licht kann auch unangenehm sein. Das kann Sie sich so vorstellen: Wenn sie nachts aufwachen und jemand schaltet das starke grelle Deckenlicht an – das blendet! Da möchten wir lieber erst mal ein etwas gedämpftes Licht - in unserem Fall wäre das Betula alba.


Unsere dritte spagyrische Essenz ist Viscum album, die Mistel. Sie symbolisiert die geistige Mutter. - Im Gegensatz zum Hypericum, das unseren geistigen Vater symbolisiert.
Die Mistel öffnet unser Herz und lässt die Liebe wieder fließen. Sie hilft uns, uns von der Vergangenheit und von schlechten Gewohnheiten zu lösen. Die Mistel erlaubt es uns, in Frieden und Harmonie zu leben.

In meiner Praxis habe ich gute Erfahrungen mit Phylakspagyrik gemacht:

In diesem Sinne wünsche ich eine friedliche und harmonische Zeit.







Montag, 18. Dezember 2017

Wasser - Elixier des Lebens

An heißen Sommer-Sonnentagen könnte man meinen, der Daseinszweck des Wassers sei es uns abzukühlen. Doch Wasser ist weit mehr als ein Badevergnügen im Sommer.

Jeder Mensch besteht zu 60 – 70 % aus Wasser. Zur Zeit der Befruchtung besteht der „werdende Mensch“ sogar zu 95% aus Wasser.

Wasser ist der Grundbaustein des Menschen.

Der Beginn unseres Lebens ist im Wasser, genauer gesagt im Fruchtwasser.
Auch das erste Leben auf unserem Planeten hatte seinen Ursprung im Wasser.
Daraus sehen wir, dass jedes Leben im Wasser beginnt und ohne Wasser kein Leben möglich ist.

Wasser ist Leben!



Eine Wirkung des Wassers auf unseren Körper hat sicher jeder schon einmal erlebt, nämlich durch das Fehlen von Wasser. Sei es an heißen Tagen, wenn wir zu wenig trinken oder bei einer Krankheit, die dem Körper viel Wasser entzogen hat. Dann fühlt man sich schlecht, schwindelig, und es wird erst besser, wenn der Körper mehr Flüssigkeit bekommt. Gemeint ist die Dehydratation, dem Verlust von Körperflüssigkeiten, gefolgt von einem Abfall des Blutdrucks. Ist der Verlust von Flüssigkeit zu groß, kann es sogar lebensbedrohlich werden.
Wir wissen auch, dass wir lange Zeit ohne Essen überleben können. Doch längere Zeit ohne Wasser überstehen wir nicht.
Der Mensch braucht Wasser, zum leben und zum überleben. Doch es steckt noch mehr im Wasser.

Es gibt schon lange die Meinung, dass Wasser Informationen speichern kann. Der Glaube, dass Wasser verändert wird, wenn ein Mensch es segnet oder Gebete spricht ist sehr alt. Dieser Glaube ist in Form des Weihwassers elementarer Bestandteil des christlichen Glaubens.
Es gab und gibt einiges an Forschung zum Thema Wasser. Viele dieser Untersuchungen zeigen, dass Wasser sich wirklich auf Grund äußerer Einflüsse verändert.
Einer der z.Zt. bekanntesten „Wasserforscher“ ist sicher Masaru Emoto. Ihm ist es gelungen, mit Hilfe von Wasserkristallen die Botschaft des Wassers sichtbar zu machen.
Eine ganz ähnliches Forschungsprojekt gab es an der Universität von Stuttgart. Hier hat das Forscherteam um Prof. Dr. Bernd Kröplin das Wasser nicht gefroren, sondern den Wassertropfen untersucht. Auch diese Methode ergab tolle Bilder von der Botschaft des Wassers.

Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers, Koha-Verlag
Die Welt im Tropfen, Gutesbuchverlag
Mehr Infos zum Thema Wasserforschung gibt es im Internet.

Wenn wir einen Blick auf die Vorteile und den Nutzen der Informations-speicherfähigkeit des Wassers werfen, sehen wir, dass die Naturheilkunde dieses Phänomen schon lange nutzt. Ein ganz klassischer Bereiche sind die Essenzen. Es gibt Edelsteinessenzen, Blütenessenzen, Baumessenzen und Tieressenzen, es gibt auch Kornkreisessenzen und einiges mehr. Die bekanntesten Essenzen sind sicher die Blütenessenzen von Dr. Edward Bach, die Bachblüten.


Zur Herstellung von Bachblüten gibt es zwei Methoden. Bei beiden Methoden haben wir den Effekt, dass die Information der Blüte ins Wasser kommt. Bei der ersten Methode werden Blüten gesammelt und in eine Schüssel mit reinem unbelastetem Wasser gelegt. Diese Schüssel wird dann für eine gewisse Zeit in die Sonne gestellt. So hat das Wasser Zeit, die Information zu speichern. Bei der zweiten Methode wird der Tau von den Blüten gesammelt. Diese Methode ist sicher aufwendiger, doch ich finde sie schöner, weil die Pflanzen dabei heile bleiben.
Andere Blüten und Halbedelsteine kann man einfach ins Wasser legen, um die Information übertragen.

Wichtig ist die Qualität des WassersDenn ein Wasser, das schon viele Informationen enthält, kann keine neuen aufnehmen.

Die beste Qualität hat frisches Quellwasser.

Da ich, wie die meisten von uns, nicht das Glück habe, direkt an einem Bach mit Bergquellwasser zu wohnen benutze ich einfach mein Leitungswasser. Allerdings habe ich einen Weg gefunden, die Information in meinem Leitungswasser zu löschen und dadurch die Wasserqualität zu verbessern.

Eine ganz einfache Methode, etwas für sein Wohlbefinden zu tun:
Edelsteinwasser trinken. Dazu werden einfach Halbedelsteine in eine Glaskaraffe gelegt, gutes Wasser dazu und eine halbe Stunde oder länger warten, damit die Information der Steine vom Wasser gespeichert werden. Häufig verwende ich Amethyst (beruhigt) oder Rosenquarz (hat eine angenehm sanfte Schwingung). An heißem Tagen lege ich auch gerne Sonnensteine und Bergkristalle in mein Trinkwasser.



Mittwoch, 15. November 2017

Unsere Haut - eine verbindende Grenze



Unsere Haut - sowohl ein Grenzorgan, als auch ein Beziehungsorgan.

Schon auf dem ersten Blick ist deutlich, dass unsere Haut die Grenze zwischen unserem Körper und der Welt ist. Doch unsere Haut schützt auch unser Innerstes. Dadurch können wir uns abgrenzen und ein eigenständiges Individuum sein.
Ohne unsere Haut würden wir uns vermutlich einfach im Universum auflösen.
Genauso wie unsere Haut uns hilft uns abzugrenzen verbindet sie uns. Durch unsere Haut können wir in Kontakt treten und Beziehung aufbauen. Unsere Haut verbindet uns mit unserer Umwelt und mit den Menschen die wir lieben.



Wie ist dieser vermeintliche Widerspruch - verbinden und trennen / Schutz und Kontakt - zu erklären?

Weil wir Menschen beides brauchen kann unsere Haut auch beides:

Abgrenzung um uns zu schützen und um uns als Einzelwesen wahrzunehmen.
Kontakt und Verbindung um Beziehungen möglich machen.

Um das noch besser zu verdeutlichen, beginne ich noch einmal am Anfang:
Beim Embryo vermittelt die Haut Schutz, Wärme und Geborgenheit. Während der Schwangerschaft und die erst Zeit danach ist der kleine Mensch noch ganz eng verbunden. Die Entwicklung zu einem selbständigen Wesen beginnt erst. Den ersten Kontakt mit der Welt erfährt der Säugling über die Haut. Durch den Tastsinn, der ja zu Haut gehört, lernt das Baby seine eignen Grenzen kennen. Gleichzeitig lernt das Baby „tastend“ wo seine eignen Grenzen enden und wo die Welt anfängt. Trotzdem bleibt das Baby weiterhin sicher mit der Mutter verbunden. In dieser Zeit ist der Hautkontakt ganz besonders wichtig. Nur wenn der Schutz und die Geborgenheit und die Wärme, die das Baby aus dem Mutterleib kennt weiter besteht – (sicher anders aber konstant) – kann es sich in die Welt hinaus wagen. Der heranwachsende Mensch, das Baby braucht den Schutz und die Geborgenheit, um die Welt zu entdecken und um Beziehungen aufzubauen.



Was passiert bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis?
Was passiert wenn die „Hautgrenze“ defekt ist?




Dann fehlt der Schutz und die Geborgenheit. Das macht empfindlicher, verletzlicher, angreifbarer, unsicher,..... dann wagt man es nicht so leicht, in Beziehung zu treten, aus Angst vor Verletzungen.
Wenn ich mich in meiner Haut wohl fühle, bin ich selbstbewusst, kann sicher in die Welt hinausgehen und kann aus dieser Sicherheit heraus Beziehungen eingehen. Frei von Angst.

Fazit:
Bei Hautproblemen ist es – zusätzlich zu allen anderen Maßnahmen – wichtig, sich seiner „Grenzen“ bewusst zu sein.
Die folgenden Fragen können Klarheit bringen:
Bin ich in der Lage mich abzugrenzen? Weiß ich wo meine Grenzen sind? Achte ich meine Grenzen? Achten andere Menschen meine Grenzen? „

Was hilft mir meine Grenzen wieder zu stabilisieren?
Was gibt mir Sicherheit?

Es würde unseren Rahmen sprengen, diese Fragen hier weiter zu beantworten, sie sind eher als Denkanstoß gedacht. Ich möchte nur noch einen oft übersehenen Hinweis geben:
Das Einkremen hat neben der physiologischen Wirkung noch die Symbolische Wirkung: durch den Hautkontakt heile und stabilisiere ich meine Grenzen. Wenn wir das mit mehr Bewusstsein tun, verstärken wir diesen Effekt.




Anmerkung: Aus der Hirnforschung wissen wir, dass Babys die viel Hautkontakt erfahren haben, mehr neuronale Verknüpfungen im Gehirn aufbauen.


Buchtipp:
Unsere Haut: Spiegel der Seele, Verbindung zur Welt
von Gion Condrau und Heinrich Schipperges