Donnerstag, 3. August 2017

Wenn Angst das Leben lähmt


PANIK HERZRASEN ZITTERN ATEMNNOT PANIKATTACKEN SCHWINDEL SEHSTÖRUNGEN ÜBELKEIT ANGSTSTÖRUNG HERZKLOPFEN SCHWEISSAUSBRÜCHE OHNMACHT ANGST

Angst gibt es seit Anbeginn der Menschheit. Im gesunden Maß ist sie überaus sinnvoll. Gesunde Angst schützt das Leben und das Überleben. Angst ist eine starke Antriebskraft. Das Bedürfnis nach Sicherheit ist bei Menschen hoch. Die Angst treibt den Menschen und gibt ihm die Kraft, diese Sicherheit herzustellen und zu erhalten. Ohne die Antriebskraft der Angst hätte es die Menschheit nicht so weit gebracht.

Ausgerechnet in einer Zeit, in der eine große Anzahl der Menschen sicher lebt, erleben viele Menschen lähmende Angst. Angst die das Leben beherrscht. Es ist irgendwie echter Hohn, wir brauchen nicht mehr täglich um das Überleben zu kämpfen, haben ausreichend Nahrung, ein sicheres Dach über dem Kopf und keinen Krieg im Land. Und ausgerechnet in solchen Zeiten nehmen die psychischen Erkrankungen wie Depression und Angststörungen zu.1 Vielleicht liegt es daran, dass sich die Anforderungen schnell verändern und das menschliche System dem noch nicht gerecht wird. Angst ist ein ganz alter Bestandteil des Menschen und sollte uns davor schützen vom "Säbelzahntiger" gefressen zu werden. Jetzt gibt es keine Raubtiere mehr, von denen Gefahr ausgeht. Statt dessen leiden wir kollektiv an chronischem Dauerstress durch multimediale Reizüberflutung, ständige Präsenz und dem Anspruch alles perfekt zu machen. Wir kämpfen täglich um´s Überleben, aber ohne reale Bedrohungen. Der "Säbelzahntiger" wurde zum "Druck der täglichen Anforderungen". Die können wir nicht besiegen, die können wir nur aushalten. Da ist es vermutlich kein Wunder, dass die Angst sich neue Ziele sucht, bzw. leichter aus dem Gesunden ins Pathologische kippt.

Angst wird immer dann krankhaft (pathologisch), wenn sie das Leben eines Menschen entscheidend beeinflusst, wenn wichtige Bereiche des Lebens eingeschränkt oder unmöglich werden.
Die Krankheitsbilder gehen von Phobien (isolierte Ängste z.B. vor Spinnen = Arachnophobie), zu generalisierten Angststörungen (diffuse Angst), bis zu Panikattacken. Wobei je nach Art und Ausprägung auch Phobien das Leben stark beeinträchtigen können. Eine Agoraphobie (Angst vor weiten Plätzen) kann dazu führen, dass die betroffenen Personen ihre Wohnung nicht mehr verlassen können. Dadurch werden viele Bereiche des normalen Lebens für die Betroffenen unmöglich.

Was tun?

Als erstes kommt mir ein gutes Stress-Management in den Sinn. Das ist heutzutage jedem anzuraten. Und es ist eine gute Prophylaxe, nicht nur gegen psychische Leiden. Auch bei bestehenden Ängsten ist es wichtig Stress abzubauen.

Um gelassen mit dem Stress umgehen zu können, braucht es zwei Maßnahmen:
  1. Abbau des unnötigen Stress.
    Ein Teil der täglichen Belastung ist unnötig und oft selbst gemacht. Wer das erkennt, kann neue Prioritäten setzen und alles unnötige über Bord werfen.
  2. Geeignete Methoden anwenden - täglich! - um vom Sympatikus (Stress-Nerv) auf den Parasympatikus (Entspannungs-Nerv) umzuschalten.
    Gute Methoden sind das Autogene Training, die Progressive Muskelentspannung, Atemübungen, Meditation.
    Wobei ich das Autogene Training bevorzuge. Wenn es einmal erlernt wurde braucht es im Alltag nicht viel Zeit und lässt sich immer im Tagesablauf einbauen.

Gelingt der Stressabbau, dann haben wir schon mal den "modernen Säbelzahntiger" gebändigt. Wenn das alleine nicht mehr ausreicht, dann sind weitere therapeutische Intervention nötig.

Eine Möglichkeit ist die analytische Aufarbeitung und Auflösung mittels analytischer Hypnose. Das ist ein tiefenpsychologisches Verfahren, das je nach dem, ob es sich um eine akute oder eine chronische Angst handelt, als Fokal-Analyse oder als Lebens-Analyse eingesetzt werden kann.

Die Prana-Psychotherapie ist eine weitere Methode, die ich bei Ängsten häufig anwende.
Bei der Prana-Psychotherapie machen wir uns die Wirkung der Chakren (Energiezentren) auf die Psyche zu Nutzen. Laut Choa Kok Sui, dem Begründer des Prana-Heilen sind bei Ängsten das Herzchakra, das Solarplexuschakra, das Ajnachakra und das Kronenchenchakra betroffen. Diese werden gereinigt und mit frischer Energie aufgeladen. Dadurch kommt das Chakra wieder in den gesunden Zustand und kann regelrecht arbeiten. Bei Angsterkrankungen werden zusätzlich die Angst - Energien entfernt, was schnell zu Linderung führen kann. Wie oft und in welchen Abständen die Behandlung wiederholt werden muss, um ein dauerhaftes Ergebniss zu erzielen ist individuell unterschiedlich.



1Trotz rückläufiger Krankenstände in den letzten Jahren wächst der relative Anteil psychischer Erkrankungen am Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Er kletterte in den vergangenen 40 Jahren von zwei Prozent auf 15,1 Prozent. Die durch psychische Krankheiten ausgelösten Krankheitstage haben sich in diesem Zeitraum verfünffacht. (Quelle:http://psyga.info/psychische-gesundheit/daten-und-fakten/)

Montag, 24. Juli 2017

Transformation der inneren Dämonen


Der Weg zu innerer Ruhe, Freiheit und Gelassenheit führt uns oft durch holpriges und vermeintlich unwegsames Gelände. Ganz bewusst schreibe ich "vermeintlich" unwegsames Gelände. Denn jeder von uns hat die Fähigkeit, diesen Weg zu gehen, egal wie groß die Hindernisse sind, egal wie schwer und anstrengend es ist, jeder kann es schaffen. Und der Lohn ist die Anstrengungen alle mal wert:

Frei von inneren Zwängen in echter Ausgeglichenheit ruhen.

Alles was uns behindert, blockiert und unfrei macht, quasi die Hindernisse auf unserem Weg, bezeichne ich gerne als unsere Dämonen.

    

Sie existieren in ganz unterschiedlichen Erscheinungsformen wie z.B.:
  • Gefühlsdämonen wie Wut, Neid, Hass (auch Selbsthass), Groll, Angst
  • Persönlichkeitsdämonen wie fehlendes Selbstbewusstsein, negatives Selbstbild,Unsicherheit, Nervosität, Unehrlichkeit, übersteigerter Narzissmus
  • Krankheitsdämonen in unzähligen Gewändern
Dahinter können sich negative Programmierungen, alte Muster oder Glaubenssätze verstecken. Was auch immer sich ursächlich hinter unseren Dämonen verbirgt, sie sind uns im Weg und machen uns das Leben unnötig schwer. Und je mehr wir sie bekämpfen, desto stärker werden sie.

Was also tun?

Wie ein altes Sprichwort sagt, wenn Du Deinen Feind nicht besiegen kannst, dann mach ihn zum Freund. Im Falle der Dämonen ist Transformation das Zauberwort.

Erkennen wir, was uns blockiert, dann können wir es uns genauer anschauen und transformieren. Das heißt, an erster Stelle stehen die Selbstwahrnehmung und die Selbstreflexion. Was steht mir im Weg? Eine ständig aufflammende Wut, Gereiztheit, Angst in welcher Form auch immer, die Neigung sich immer wieder in den / die Falsche zu verlieben oder eine Krankheit, ... ?
Was es auch ist, habt den Mut es Euch genauer anzuschauen. Bei größerer Angst oder Unsicherheit ist es besser sich Unterstützung von einer FreundIn oder einer TherapeutIn zu holen.


Einen sehr guten Weg zur Transformation von Dämonen beschreibt Tsültrim Allione in ihrem Buch "Den Dämonen Nahrung geben". Dadurch, dass wir unsere Dämonen füttern - ihnen geben, was sie brauchen - transformieren wir sie. So werden aus inneren Dämonen innere Helfer, die uns unterstützen. Das gelingt oft nicht sofort. Viele Dämonen sind hartnäckig, weil sie schon lange bestehen. Oder hinter einem Dämon versteckt sich ein weiterer und noch ein weiterer und dahinter noch einer und ... Durch die dürfen wir uns dann Schicht für Schicht durcharbeiten. Da braucht es Ausdauer und Hartnäckigkeit. Doch wie bereits erwähnt, die Mühe wird reich belohnt!

Sonntag, 25. Juni 2017

Wildkräuter

oder

Wie Sie das Unkraut in Ihrem Garten nutzen können.


Unkraut ist Kraut, dessen Wirkung und Nutzen uns noch nicht bekannt ist.

So gesehen verwundert es mich, dass so viele Menschen noch immer den Löwenzahn als Unkraut bezeichnen. Kaninchen-, Meerschweinchen- und Landschildkröten-Bezitzer haben schon längst den sinnvollen Nutzen des Löwenzahns erkannt. Einfach weil ihre pelzigen oder gepanzerten Lieblinge gezeigt haben, wie lecker sie den Löwenzahn finden.

Als Frühblüher ist der Löwenzahn nach dem Winter eine wichtige Nahrungsquelle für die Bienen.

Auch wir Menschen können den Löwenzahn zu uns nehmen, die Blätter und Blüten als Salat oder Tee. Aus Wurzel des Löwenzahns können wir ebenfalls einen Tee machen.

Die Bitterstoffe des Löwenzahns fördern die Verdauung. Außerdem ist Löwenzahn gut für die Leber und die Galle.



Also bevor vor Wut die Galle überläuft lieber schnell ´nen Löwenzahntee trinken :o)


In der Spagyrik kennen wir ebenfalls eine Essenz aus Löwenzahn. Auch hier ist sie als Lerber-Galle Pflanze bekannt. Sie wird zur Blutreinigung und Entgiftung, bei Allergien und Hautproblemen eingesetzt. Auf psychischer Ebene hilft die spag. Löwenzahn-Essenz bei Wut, schlechter Laune und fördert die Eigenliebe und die Selbstlosigkeit. Der Löwenzahn ist eine soziale Pflanze. Zur Herstellung spagyrischer Arzneien wird immer die ganze Pflanze verwendet.

Fazit:
Der Löwenzahn ist also im wahrsten Sinne des Wortes eine vollwertige Heil- und Nutzpflanze. Und damit alles andere als Unkraut!

Die große Bedeutung des Löwenzahns können wir auch daran erkennen, das ab dem Jahr 1992 auf der Rückseite der 500-DM-Banknote ein Löwenzahn abgebildet wurde!

Und noch ein Gedicht:

Löwenzahn

Löwenzahn ist schon seit jeher 
als höchst kriegerisch verschrien, 
denn er lässt bei gutem Winde 
Fallschirmtruppen feindwärts ziehen. 
Und ich sitz auf der Veranda 
und verzehre meine Suppe 
und entdecke in derselben 
zwei Versprengte dieser Truppe

[Heinz Erhardt]

Etwas unscheinbarer als der Löwenzahn ist der Spitzwegerich.


Doch gerade im Sommer, zur Mückenzeit suche ich häufiger nach Spitzwegerich. Seine entzündungs-hemmende Wirkung macht ihn zum optimalen Erste-Hilfe-Mittel bei Insektenstichen oder nach Brennnessel-Kontakt. Einfach die Blätter des Spitzwegerich auf die betroffene Hautstelle reiben und kurze Zeit später verschwindet das Jucken und Brennen.

Auch bei Erkältungen möchte ich den Spitzwegerich nicht missen. Die Blätter als Tee, am besten mit einem Löffel Spitzwegerich- Honig helfen hervorragend gegen die lästigen Erkältungsbeschwerden .
Und jetzt ist genau die richtige Zeit, um sich Spitzwegerich- Honig für den nächsten Winter anzusetzen. Spitzwegerichblätter sammeln, waschen, abtrocknen, in ein sauberes Schraubglas füllen und Honig darüber gießen. Das geschossene Glas dunkel und kühl 5 Monate stehen lassen. Danach wird alles abgeseiht und man erhält ein hervorsagendes Hausmittel gegen Erkältungen.

Eine gute Beschreibung zur Herstellung des Spitzwegerich-Honigs finden Sie in diesem Buch:
Honig, Pollen, Propolis
Sanfte Heilkraft aus dem Bienenstock
von Rosemarie Bort

Artemisia vulgaris
Als Gewürz zum Gänsebraten kennen Ihn viele, doch er kann noch mehr: Der Beifuß auch Artemisia vulgaris genannt. Er fördert die Verdauung, hat einen positiven Einfluss auf den weibliche Hormonhaushalt, löst Krämpfe und fördert die Durchblutung Die Blätter und Blüten können zum Salat oder als Tee verwendet werden. Ich nasche beim Spazierengehen öfter von den oberen Blättern. Da Beifuß 1 – 2 Meter hoch wird kann ich mir da recht sicher sein, dass da kein Hund oder Wildtier hin gepinkelt hat. Sonst sollten natürlichen alle Pflanzen vor dem Verzehr gewaschen werden.
Und auch diese Pflanze ist eine alte Bekannte in der Spagyrik. Sie findet Verwendung als Magenmittel, bei Funktionsstörungen des Nervensystems und des weiblichen Hormonhaushalts. Auf der psychischen Ebene fördert die spagyrische Artemisia-Essenz das Bewusstsein für die inneren Werte, lenkt den Blick auf das Wesentliche und unterstützt das spirituelle Erwachen.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Den Perfektionismus auf seinen rechten Platz verweisen

Die perfekte Gastgeberin im perfektem, trendigen und angesagtem Outfit mit ihrer neuen perfekten stylischen Frisur, empfängt ihre Gäste im perfekt gepflegten und modisch eingerichteten Eigenheim. Im perfekten Garten mit perfektem leuchtend grünen Golfrasen, in dem sich perfekte, glückliche Kinder tummeln, kredenzt sie ein perfektes, leckeres und angesagt gesundes, selbstgemachtes Essen und berichtet über ihre jüngsten beruflichen Erfolge. Denn in ihrem Job ist sie selbstverständlich ebenfalls perfekt. Auch die Freizeit ist perfekt durchgeplant und optimal genutzt. Um das Hobby besser ausüben zu können, werden entsprechende Kurse besucht. Das hat sie für Ernährung, Pflege und pädagogisch wertvolle Beschäftigung von Kindern auch gemacht, als diese noch klein waren.

Komisch ist nur, dass sie ihre Migräne nicht in den Griff bekommt, die Tochter an einer Essstörung leidet, der Sohn, dem gerade ADHS bescheinigt wurde, zu Schreianfällen und Wutausbrüchen neigt und der Ehemann neben Bluthochdruck und einem Magengeschwür etwas zu viel Alkohol trinkt.

Alles scheint super normal und absolut angepasst. Auch die Missstände in Form von Krankheiten sind im Normbereich.

Ist das wirklich normal?

Leider ist es Teil des aktuellen Zeitgeistes, dass viele Menschen glauben, sie müssen in allen Bereichen des Lebens perfekt sein!
Dieser Glaube, der oft durch Ängste und Unsicherheiten auf die Spitze getrieben wird, wird durch die Medien und die Wirtschaft gefördert und weiter gefüttert. Überall sehen wir perfekte Menschen in einer perfekten Umgebung. Kein Wunder, dass sich so das Bild prägt, dieser perfekte Zustand sei normal. Wir vergessen häufig, dass viele Bilder, die uns die Medien zeigen Illusion sind. Und wenn wir diese Illusion, einfach weil wir sie so oft sehen, für normal halten, verlieren wir den Kontakt zur Realität.
Das ist eine echte Last und kann im schlimmsten Fall zum totalen Zusammenbruch führen. Besonders Menschen, die in ihrem Leben viele Aufgabenbereiche* haben und sich bemühen in allen Bereichen perfekt zu sein, machen sich das Leben schwer.

*Viele Frauen (Bei den Männern ist es oft nicht besser, nur anders) sind z.B. gleichzeitig Mutter, managen den Haushalt, den Garten, die Einkäufe, betätigen sich als Innenarchitektin, um das Heim angemessen ein- und herzurichten, koordinieren alle Termine der Familie, planen und buchen den Urlaub, sind Ehefrau, haben einen Job, treiben in der Freizeit Sport um fit und gesund zu bleiben, kümmern sich um soziale Kontakte, sind Gastgeberin, .....

(Da krieg ich schon beim Schreiben einen Burnout.)

Gegen den gesunden Perfektionismus ist nichts einzuwenden. Der hilft uns dabei, unser Bestes zu geben und über uns hinauszuwachsen. Gesunder Perfektionismus sorgt dafür, dass wir uns weiterentwickeln. Das ist gut und wertvoll und sollte genauso genutzt werden.

Problematisch ist es, wenn das Selbstwertgefühl vom Perfektionismus abhängt. Dann wird der Perfektionsimus zwanghaft und verliert das realistische Maß und macht krank.
Wenn die Illusionen aus Hollywood und der Werbung zur Normalität unseres Alltags werden, dann haben wir das gesunde Maß und den Kontakt zu unserem natürlichen Wesen verloren.


Von Natur aus perfekt!







Montag, 15. Mai 2017



Das Grund-Rezept für eine gute Figur ist denkbar einfach:

Gesunde Ernährung und Bewegung!


Doch warum tun wir uns so schwer mit dem Gelingen?

Die erste wichtig Frage lautet:
Warum möchtst Du abnehmen?
Möchten Du abnehmen, weil Du weißt, dass Du Dich schlank wohler fühlst, mehr Spaß am Leben, und an der Bewegung hast?
Oder möchtest Du abnehmen, weil Du weißt, dass sich mit leichterem Körper-Gewicht auch ein leichteres und beschwingtes Lebensgefühl einstellt?
Wenn Du das mit ja beantworten kannst, super. Eine positive Motivation ist wichtig und hilfreich fürden Erfolg.
Wenn Du primär abnehmen willst, weil Du denkst, das Andere es erwarten oder weil Du den aktuellen Hollywood-Schönheitidealen nachahmen willst wird’s evt. schwer.

Unser früherer Ministerpräsident Strauß hat es auf den Punkt gebracht:
„ Dürrleibige und griesgrämige Askese verleitet zu widerlicher Besserwisserei. Zu ihrem guten Gedeihen braucht vernünftige Heiterkeit ein kleines Polster.“

Und ein positives Lebensgefühl ist definitiv wichtiger als der BMI!

Eine weitere wichtige Frage lautet:
Warum essen wir überhaupt, mehr als wir zum Leben brauchen?
Wenn wir nur essen würden, was unser Körper braucht, wäre vieles so viel leichter. … im wahrsten Sinne des Wortes ….

Oft essen wir …
… aus Gewohnheit
… um uns von Frust, Ärger oder Langeweile abzulenken
… als Ausgleich für eine innere Leere
… zur Belohnung
… um die fehlende Süße des Lebens auszugleichen
… als Ersatz für Liebe

Schon allein das Thema Essen als Ersatzbefriedigung ist umfangreich.
Werde Dir Deiner Ess-Muster bewusst, erkennen, was Du wirklich brauchst, dann kannst Du die „dickmachenden“ Muster auch auflösen.



Zusammenfassung:
→ Motivation hinterfragen
→ Ess-Muster erkennen und auflösen
→ Spass an gesunder Ernährung und Bewegung entdecken
… und dann geht das mit dem Abnehmen von ganz allein.

Und bis Du so weit bist, lieben Dich so wie Du bist! Mit jedem Polster und jedem Rettungsring … frei nach dem Motto von Gildo Horn: „Ich hab ´nen Waschbrettbauch mit großen Wellen.“


Buchtipp:
Gewichtsprobleme
Be-Deutung und Chance von Übergewicht und Untergewicht

von Rüdiger Dahlke

Mittwoch, 19. April 2017

Frühjahrsputz



Zusätzlich zur körperlichen Reinigung durch Fasten und ähnliches, ist es sinnvoll, sich auch geistig und emotional zu reinigen.

Durch Stress und Reizüberflutung stauen sich Gedanken und Gefühle und verhindern eine effektive Entspannung. Auf Dauer macht uns das Krank.
Zur Erhaltung unserer Gesundheit und für unser Wohlbefinden ist es wichtig, dass wir all diesen Ballast wieder loslassen und unsere Geist beruhigen.


Eine Methode um seinen Geist von überflüssigem Ballast zu befreien ist das Rezitieren von Mantras. Damit ist das regelmäßige Wiederholen eines Wortes oder einer Wortfolge gemeint. Jedes Wort oder jede Wortfolge die eine positive und kraftvolle Bedeutung hat, kann als Mantra verwenden. Es gibt sehr viele und unterschiedliche Mantras und jede Tradition hat ihre eigenen Mantras. Jeder der mit einem Mantra arbeiten will, sollte sich ein Mantra suchen, dass zu ihm passt.
Im Grunde kann jedes Wort ("Ruhe") und jeder Statz ("Das Leben ist schön.") als Mantra genutzt werden. Weitere Ideen und Anregungen gibt es im Internet oder im Buch von Eknath Easwaran: „das Mantra Buch“.

Für die positive Wirkung eines Mantras ist es nicht entscheidend, wie oft Sie es wiederholen. Das angestrengte Zählen ist eher hinderlich. Viel sinnvoller ist es, immer wenn man Zeit hat das Mantra zu rezitieren. Und in unserem Alltag gibt es gibt viele Möglichkeiten und Gelegenheiten, sein Mantra zu rezitieren. Beim Warten, beim Spazierengehen, bei Routinearbeiten, die wenig Aufmerksamkeit brauchen und zum Einschlafen kann das Mantra rezitiert werden.
Mantras sind am wirksamsten, wenn sie still im Geist wiederholt werden.

Durch das Rezitieren eines Mantras reinigt und klärt sich der Geist. Der Geist kommt zur Ruhe und erstrahlt wieder in seiner natürlichen Reinheit.

So wirkt das Mantra der oben erwähnten Reizüberflutung entgegen und hilft uns gesund zu sein und gesund zu bleiben.





Mittwoch, 5. April 2017

Lebensenergie

Was ist Lebensenergie? Was schwächt sie? Was stärkt sie?




Wie kann etwas, das nur aus sehr sehr kleinen sich bewegenden Teilchen besteht, feste Materie sein? Wie ist es möglich, dass winzige Teilchen (Protonen und Neutronen, umkreist von winzigen Elektronen) Hochhäuser, Autos und ganze Gebirge bilden?


Schon die Vorstellung, dass aus einem so kleinen Ding wie einer Kastanie einmal ein riesiger Baum wird, ist schwer nachvollziehbar und absolut faszinierend. Doch hier besteht der Vorteil, dass wir es sehen können. Das ist einfacher, als: Die "Wissenschaft" sagt, dass es so ist. Nun ist die "Wissenschaft" ein Begriff, der für die meisten Menschen greifbar ist. Wenn es aber um esoterische Weisheitslehren, spirituelle Betrachtungsweisen oder Geisteswissenschaften geht, stehen wir vor einer wirklichen Herausforderung. Und genau hier bewegen wir uns, wenn wir von Lebensenergie, Prana oder Qi / Chi sprechen.

Alles was lebt besteht aus Lebensenergie!

Ist unsere Energie ausgeglichen und im Fluss,
dann kann unser Körper regelrecht Arbeiten und wir sind gesund.

Vieles was uns im Alltag begegnet schwächt und belastet uns und somit auch unsere Energie:
Elektrosmog, Umweltgifte, Reizüberflutung, Suchtstoffe, negative Gefühle.

Diese Liste könnten wir bis ins "Unendliche" ausweiten. Es gibt kaum noch unvergiftete Bereiche im Leben. Lebensmittelgifte, Luftverschmutzung, Gifte in der Kleidung, Mikroplastik in Kosmetika und Hygieneprodukten, vergiftetes Betriebsklima, vergiftete Beziehungen belasten uns. Hinzu kommt ein sehr großes, gern übersehenes "Problemkind" unserer Zeit: Der durch perfektionistische Ansprüche und Erwartungen selbst aufgebaute Druck und Stress.

Einige Belastungen können wir nicht vollständig vermeiden. Doch wenn wir alle Bereiche nehmen, auf die wir Einfluss haben, dann können wir den Rest in der Regel ausgleichen und trotzdem gesund sein. Drei Punkte die Dir dabei helfen:

1. Erkenne was Du vermeiden kannst und vermeide es.
Nachts alle elektronischen Geräte und das W-Lan auszuschalten, ist eine gute Möglichkeit, um Elektrosmog und Strahlenbelastung zu reduzieren.
Das Handy nicht am Körper, sondern in einer Tasche zu transportieren, ist eine weitere einfache Möglichkeit, um das Strahlenniveau des Alltags gering zu halten.
Ab und zu mal alles ausschalten, gibt die nötige Pause von der ständigen Reizüberflutung.
Wer Lebensmittel so unverarbeitet wie möglich kauft und mehr selbst zubereitet, hat deutlich weniger Lebensmittelgifte im Essen.
Auch bei kosmetischen Produkten und Kleidung gibt es unterschiedliche Grade der Toxizität (Giftigkeit).
Bewusster Konsum: Informieren, Erkennen, Vermeiden.
.....

2. Bewusst machen, was Du aktiv beeinflussen kannst und Einfluss nehmen.
Ganz wichtig ist es, den selbstgebauten Stress zu erkennen und zu eliminieren!
Denn Du allein entscheidest, wie oft der Rasen gemäht, das Auto gewaschen oder die Wohnung geputzt werden muss. Da heißt es flexibel bleiben und die richtigen Prioritäten setzen. Wenn Du erschöpft von der Arbeit kommst und das Wetter toll ist, ist es erst mal wichtiger sich zu erholen, anstatt sofort los zu stürzen und den Rasen zu mähen. Relaxt auf ´nem ungemähten Rasen wieder Kraft und Energie tanken, dann klappt es auch mit dem stressfreien Rasenmähen, wenn nicht heute dann morgen.
Wie oben erwähnt einfach einmal alles abschalten hilft ebenfalls Stress abzubauen. Du entscheidest, wie viel Stress Du Dir mit Reizüberflutung und ständiger Erreichbarkeit machst. Und zu viel belastet jeden!
....

3. Lebensenergiestärkende Maßnahmen in Deinen Alltag integrieren.
Lebensenergiestärkende Faktoren sind u.a. ein Spaziergang im Wald oder am Meer, gesunde Ernährung, Sport.


Wichtiger als das Was ist das Wann und Wie. Gerne vergessen wir unsere Pausen und Erholungszeiten einzuplanen.

Ruheinseln fest in den Alltag integrieren und sie strikt einhalten!
....


In meiner Praxis arbeite ich mit verschiedenen Methoden, die positiv auf die Lebensenergie wirken können:
  • Mit dem Prana-Heilen hat Choa Kok Sui eine effektive Methoden entwickelt, die es ermöglicht den Energiehaushalt eines Menschen zu verbessern.
  • Die Radionik kann den Bereich der Energie analysieren und Impulse zur Heilung geben.
  • Die analytische Hypnose arbeitet indirekt mit der Lebensenergie.
  • Homöopathie, Blüten- und Edelsteinessenzen, sowie Spagyrik können ausgleichend und harmonisierend Einfluss nehmen.