Sonntag, 15. Januar 2017

Sport in der Schwangerschaft (Gastbeitrag von Jessica Thomas)

Sport in der Schwangerschaft hat seine eigenen Regeln
Schwangerschaft ist keine Krankheit, das wird gerne und häufig gesagt. Der Satz ist grundsätzlich richtig, doch ändert er nichts daran, dass dieser besondere Zustand ein adäquates Verhalten erforderlich macht. Davon sind auch die Bereiche Sport und Bewegung betroffen. Sportliche Aktivität kann sowohl nutzen als auch schaden, was abhängig von Trainingsdauer und Sportart ist.

Wie profitieren Mutter und Kind?

Eines ist klar: Ein leistungsorientiertes Training ist in der Schwangerschaft tabu. Maximal sieben Stunden Sport wöchentlich dürfen es sein, damit seine positiven Effekte zum Tragen kommen. So ist es erwiesen, dass Bewegung die Entwicklung der kindlichen Sinnesorgane fördert. Zudem beugt sie typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie geschwollenen Beinen und Verdauungsstörungen vor. Ein weiteres Plus: Eine gut ausgebildete Muskulatur verringert die Gefahr von Kreuzschmerzen im letzten Drittel der Schwangerschaft. Im Gratis-E-Book von Bambiona (link) erfahren Sie noch mehr Wissenswertes rund um die Schwangerschaft.

Riskante Sportarten meiden

Ungünstig für Schwangere sind Sportdisziplinen mit einem hohen Sturz- und Unfallrisiko sowie solche, die abrupte Bewegungen beinhalten. Dazu gehören Fußball, Reiten, Inlineskaten und Kampfsport. Auch Eislaufen, alpiner Skilauf, Squash und Tennis sind nicht zu empfehlen. Bekanntlich ist besonders im ersten Drittel die Gefahr einer Fehlgeburt hoch und darf nicht durch intensive Trainingseinheiten vergrößert werden. Eine Orientierung bietet folgende Regel: Wer sich während des Sports noch unterhalten kann, trainiert im angemessenen Tempo.

Welcher Sport ist empfehlenswert?

Fließende Bewegungen in einem regelmäßigen Rhythmus sind ideal für die werdende Mutter und ihr Kind. Schwimmen, Yoga, Joggen, gemäßigtes Radfahren und Nordic Walking zeichnen sich durch diese Eigenschaften aus. Aquafitness und Aquajogging eigenen sich hervorragend für Frauen, die normalerweise keinen Sport treiben. Doch ob trainiert oder ungeübt, eine Rücksprache mit dem Frauenarzt ist immer ein Muss. Bei einigen Krankheiten und Schwangerschaftskomplikationen verbietet sich jede sportliche Aktivität.

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